Ophelias Schattentheater

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Am 16. November 2007 hatte „Ophelias Schattentheater“ nach Michael Ende im hohenHOFtheater in Hagen erfolgreich Premiere. Das Stück ist für Zuschauer von 10  bis 100 Jahren ereignen.
Michael Ende war der Autor von einer ganzen Reihe wundervoller Bücher - als bekanntestes dürften wohl Momo und Die unendliche Geschichte gelten. Einer der letzten Bücher die der Erfolgsautor geschrieben hat, ist Ophelias Schattentheater. Das ist die Geschichte einer „alten“ Dame, die die Bekanntschaft von Schatten macht, die "keiner mehr will" und die sie bei sich aufnimmt. Sie gründet mit ihnen ein eigenes Theater, das Theater der Schatten. Der Erfolg mit ihnen und ihrem Theater führt sie durch die ganze Welt, bis sie eines Tages einem ganz anderen Schatten begegnet...
Mit dieser Geschichte über Mut, Toleranz und Lebensfreude ist im Hagener Figurentheater eine außergewöhnliche multimediale Theaterinszenierung aus Schauspiel, Animationsfilm, Schattentheater und Figurenspiel entstanden. Die bekannte Puppenspielerin Randi Kästner-Kubsch, vom FIRLEFANZ theater mit puppen aus Hagen, wird erstmals in der Hauptsache als Schauspielerin zu erleben sein, die als „alte Dame“ solistisch den ganzen Abend mit einer Vielzahl von Schattenfiguren der zauberhaften und ungewöhnlichen Geschichte von Michael Ende Leben einhauchen wird. Sensibel geführt wurde sie vom Regisseur Volkmar Funke aus Dresden-Coswig, der bereits an diesem Theater die Erfolgsinszenierung DON JUAN in Szene setzte hat. Die Ausstatterin Martina Großer(Bühnenbild, Figuren und Kostüme) und der Trick- und Animationsfilmer und Kameramann Rolf Hofmann vom HYLAS Trickfilm aus Dresden zeichnen für die optische Gestaltung der Szenerie. Unterstützt wurden sie vom Leipziger Komponisten Pierre Bosolum, der einen ungewöhnlichen Klangteppich für diese Aufführung schuf. Die technischen Voraussetzungen schufen der Puppenspieler und Mechanikus Thomas Bartsch aus Dresden, der wieder für das hohenHOFtheater alle technologischen Voraussetzungen geschaffen hat, damit auch mit dieser Inszenierung das Theater auf Gastspielreisen und zu Festivals fahren kann. Das Studio Audio-Video-Artists aus Oelde, mit dem Protagonisten Gero A. Probst, zeichnet für die optische und klangliche gewissenhafte Feinabstimmung der Aufführung.
Das Theaterprojekt wurde in großzügiger Weise durch die Sparkassenstiftung der Sparkasse Hagen und der Kunst- und Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen getragen und unterstützt. Der Theaterförderverein KULISSE e.V. hat dieses Projekt begleitet und die Voraussetzungen für ein gutes Gelingen geschaffen.